Teil 3: Branche hat Zielgruppe Familien im Fokus 5 Kommentare


In der persönlichen Nachlese zum diesjährigen Caravan Salon finden wir ein Umdenken der Hersteller und Verbandsvertreter zum Kastenwagen, zur hoppenden Urlaubsart und zur familiären Nutzung. Schau selbst, was unsere Gesprächspartner im Dialog mit uns erläutert haben.

 

Sollen wir den Ball aufnehmen und Anforderungskataloge zusammentragen?

Ist das der Wandel von „Revolution4Five“ hin zur „Evolution4Family“?


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5 Gedanken zu “Teil 3: Branche hat Zielgruppe Familien im Fokus

  • Alexander Weh

    Hallo,

    Hallo Klaus
    toller Blog,

    hier ein weiteres Beispiel für einen alltgastauglichen Bus für 4 Personen ohne großen Umbau.
    Knaus bietet den Boxlife 540 (L2H2) einen Bus mit Stockbetten hinten an und einem Hubbett vorne. Inklusive Bad. aber nur für Personen bis 185. Dafür ist der Preis in Cleverregionen (inklusive aller von uns benötigten Extras (Klima,130PS, Tempomat etc…) für 39000€
    Dies ist der einzige vollwertige leichte Bus und 5,5m unter 3m Höhe für vier Personen, den wir gefunden haben – Er war aber auf der Messe in Düsseldorf so nicht ausgestellt und wir habe ihn blind gekauft. Knaus hat es nicht geschafft, diesen als kompakte Familienalternative zu bewerben……..
    Nur durch Zufall sind wir auf dieses Modell gekommen, da wir einen günstigen, kurzen, niedrigen und voll ausgestatteten Bus mit zwei Einzelbetten für die Kinder gesucht hatten. Die Doppelstockbettenvariante fiel für uns leider aus (zu kurzes Bett hinten) und Streit zwischen den Kindern und 5,4m war uns lieber als 6m oder länger wie bei den ganzen Herstellern.

    Ein weiteres interessantes Problem ist übrigens der Fahrradtransport für 4 oder fünf Fahrräder und dann noch die Möglichkeit des öffnens der Hecktüren.

    Hier die Lösung: Anhängerkupplung (niedrig montiert) und Atera DL3 und Zusatzträger für 4. Rad. Nur die drei hinteren Träger bestücken! und dann noch der Träger an der Hecktür mit bis zu zwei Rädern. So bekommt man die Türen noch auf.
    Die Lösung ist auch „relativ preiswert“ Anhängerkuplung inkl Motage ab 400€, Atera Traäger ab 400€ Heckträger je nach Ausführung nochmals ab 400€.
    So wird da was mit fünf Rädern, ohne die Räder immer abbauen zu müssen, wenn man an den Heckstauplatz kommen will.

    • Klaus Hestert
      Klaus Hestert Autor des Beitrags

      Alexander,
      auch bei Knaus frage ich jedes Jahr vor und auf der Messe nach familientauglichen Kastenwagen. Noch nie hat ein Verkäufer je den Boxlife 540 erwähnt.
      Die Idee mit dem doppelten Heckträger ist gut. Schau mal, folgendes Bild haben wir dazu hier in Korsika erstellt: bikes für five[caption id="attachment_858" align="alignleft" width="169"]Die Kombination eines Zweifach-Hecktürträgers mit einem Dreifach-AHK-Heckträgers bietet Platz für fünf Räder. Psst: das Foto entstand nur, weil wir die beiden Autos nebeneinander parkten. Die Kombination eines Zweifach-Hecktürträgers mit einem Dreifach-AHK-Heckträgers bietet Platz für fünf Räder. Psst: das Foto entstand nur, weil wir die beiden Autos nebeneinander parkten.[/caption]

    • carsten meissner

      Hallo Alexander.
      So richtig finde ich den Knaus Boxlife 540 (L2H2) mit Stockbetten und Hubbett vorne auf der Knaus Website nicht. Hast Du einen Link dazu oder gibt es diese Konfig. nicht im Netz? Ich habe zwar den Kastenwagen auf der Salon Caravan in Düsseldorf gesehen, doch nicht im Netz…
      Danke für dein Feedback im vorraus.
      Gruss,
      Carsten

  • Tom aus M.

    Hallo Klaus,
    vollen Respekt und Gratulation, dass Ihr den KaWa  Herstellern mit dem authentischen Auftritt als Familie so viel Aufmerksamkeit abgetrotzt habt. In dem ProMobil Sonderheft zählt man 65 Kastenwagen-Marken, davon ca. 15 mit zehn oder mehr Modellen im Portfolio. Heisst es gibt überschlägig gerechnet zwei Dutzend Produktmanagerinnen, Vertriebsleiter, Brand Manager oder ähnliche Marketingspezialisten, deren Job es haargenau wäre den richtigen Leuten die richtigen Fragen zu stellen und aus Trends schlüssige Konzepte abzuleiten. Da ist es schon bezeichnend, dass potenzielle Kunden Blogs wie diesen hier schreiben müssen, um die Aufmerksamkeit der Herrschaften endlich von der schrumpfungsgefährdeten Standard-Zielgruppe „Helga und Hans-Jürgen, gutsituiertes, aktives Pensionärspaar“ wegzulocken.

    Aber sehen wir es positiv und als große Chance für die 4five Community, neue Ideen mal ungefiltert zu sammeln. Noch zwei drei Verantwortliche die das familienfreundliche Mindsetting von Clever-Van Chef Ralf Gösser teilen und es wäre der Durchbruch. Meine Antwort lautet daher: Ja, bitte macht die Umfrage und bitte, bitte treibt die „Profis“ weiter auf so originelle Art voran.

    • Carsten Meissner

      Hallo zusammen.

      Danke für die tollen Videos und die zusammenfassenden Berichte von der Caravan Salon 2015. Auch ich verstehe nicht ganz, wie verspätet die Kastenwagen-Branche (Vertrieb/Marketing) auf eine wachsende Zielgruppe (Familie +4) reagiert. Meiner Meinung nach hätte die Branche bereits 2014 reagieren müssen – dieses Jahr sind einige Hersteller das Thema Familientauglich angegangen, aber eben nur halbherzig. Das kleine Firmen wie Flowcamper oder QUQUQ das Thema „Familie/Alltagstauglich + Lifestyle“ schneller und konzeptionell flexibler angehen können, ist bemerkenswert.

      Wir fahren z.Z. zu viert mit QUQUQ und einem VW Caddy und sind weiterhin auf der Suche nach einem guten Kastenwagen Konzept bis 45 TEUR.
      Meine Frage ist: Warum gibt es im Bus-Segment soviel Flexibilität, Eigenbau, neue Innovationen und extreme Professionalität und im Kastenwagen Segment nicht bzw. sehr sehr schwerfällig?

      Schönes Restwochenende und Grüße aus Hannover,
      Carsten