Erfahrungsbericht 22 Tage Irland im Juli 2014


Diese 4Five-Bewährungsprobe sollte länger und beschwerlicher werden als die vorangegangene. 3289km, davon 2683km im Linksverkehr, 500km einspurige Aleen, 17 Übernachtungsplätze, 83mm Regen, 7 Fährüberfahrten und das alles mit 5 Reisenden auf 6380mm Kastenwagenlänge. Die Fahrt führte uns nach Durchquerung von Großbritannien und Zwischenstopp in Dublin an die Westküste der irischen Republik.

Auf dem Atlantic Drive fuhren wir von Achill Island bis runter nach Sheeps Head auf abgelegenen Strecken. Für die Tourenplanung hatten wir stets einen Reiseführer des bewährten WOMO-Verlags dabei. Dieses blaue Büchlein (Mit dem Wohnmobil nach Irland) hält die GPS-Koordinaten von traumhaften und oftmals auch kostenlosen Stellplätzen bereit. Bei Gegenverkehr hat sich die geringe Fahrzeugbreite von 205cm als sehr positiv erwiesen. Leider verließ uns das Leuchten der LED-Deckenleute wegen einer Kaltlötstelle. Ärgerlich fanden stets unsere Campingnachbarn das laute Knarrzen der Schiebetür, denn die mit der Zuziehhilfe Softlock ausgestattete Verriegelung versagte ihrer Bestimmung: leises Schließen. Abgelegene Park- und Stellplätze, traumhafte Klippenwanderungen, Mountainbiketouren und Surfabenteuer stehen als Ausgleich für unsicheres Wetter. Sehr häufig haben wir wegen Regens zu fünft im Fahrzeug speisen müssen – mit Disziplin und Übung klappt das meist unfallfrei. Der Irland-typische Campingkoller (all clothes wet) ist uns erspart geblieben, denn die nasse Kleidung ist im Bad schnell wieder getrocknet. Der Revo4Five wurde die ganze Reise nicht mit externem Strom versorgt und hat dank Spannungswandler auch Videoabende zu siebt geschafft. Dazu wird der Laptop auf dem umgedrehten Beifahrersitz platziert und drei sitzende und vier liegende Zuschauer haben Kinoatmosphäre.

Irland im Kasten zu fünft: we survived and will repeat it.

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