mein Besuch in Pössl’s Kastenwagenproduktion Vielbrunn 7 Kommentare


Wie bei Pössl die neue Kastenwagenproduktion in Vielbrunn funktioniert und mit welchen Geheimnissen die Preise des Marktführers gering bleiben, erläuterte mir Anfang Mai Geschäftsführer Markus Wahl. Im Odenwaldener Werk lief dort bereits der 1000. Summit vom  Band.

Lange hatte ich auf diese Einladung gewartet, denn es war bis dato ein unzugängliches Geheimnis, das Summit-Werk in Vielbrunn. Fleißig wurden bereits auf dem letztjährigen Caravan Salon Summit 600 PLUS verkauft. Mit Produktionsstart im September letzten Jahres wurde die tägliche Produktion erfolgreich gesteigert. Aktuell werden täglich 10 Summit 640 oder 12 Summit 600 in 28 Fertigungstakten durch die zwei Montagehallen mit einer Taktzeit von 45 Minuten gerollt. Beachtlich wie solch ein 120 Mann-Betrieb funktioniert und sich der nackte Citroen Jumper langsam zum Summit verpuppt. Pössl-Geschäftsführer Markus Wahl nahm sich persönlich die Zeit, mir im Interview zu erklären wieso eine Produktion ausgerechnet in Deutschland aufgesetzt wurde, was die Kostenvorteile des Marktführers sind und wieso der Summit 600 PLUS trotz Kampfpreis profitabel ist. Betriebsleiter Gerd Jung führte mich durch die komplette Montage.

Danke für die Kooperation bei diesem Filmprojekt.

 


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7 Gedanken zu “mein Besuch in Pössl’s Kastenwagenproduktion Vielbrunn

  • Daniel van Laethem

    Hallo, mein Name ist Daniel van Laethem und wohnhaft in Skandinavien bzw in Schweden – und fahre deshalb ausschließlich hier herum. Mein besonderes Merkmal liegt stets auf die Isolation und mir ist beim hinschauen aufgefallen dass zwischen Farhrzeugwände und Verkleidung keine Isolation eingebaut wird. Die sonst so hochwertigen Pössl Kastenwagen hier doch etwas besser gestaltet werden oder irre ich mich da? Meines Erachtens wäre eine gute Isolation – welche dass weiß der Hersteller sicherlich sehr gut – eine richtige Aufwertung der bereits guten Pössl Wohnmobile. Danke für jedes Feedback

  • Peter Radüge

    Hallo Rössl. Man hört so einiges über unvollkommene Isolierung der Kastenwagen. Können Sie mich aufklären, was Sie für die Isolierung von Boden, Dach und Wänden tun. Wenn es geht, bitte mit Bildern.

    Herzlichen Dank. Peter Radüge

    • Klaus Hestert Autor des Beitrags

      Hey Peter,
      sorry, ich habe keinen Bilderservice. Schau Dir jede Sequenz des Filmes genau an, da siehst Du sogar die Dicke des verwendeten Armaflex. Alternativ frag direkt zu einer Werksführung in Vielbrunn an. Wir aber schwierig sein, da sich das voll ausgelastete Werk auf die Produktion konzentriert – die Summit Kunden warten schon so lange auf ihre Bestellungen.
      Gruß
      Klaus

      • Harald Wirth

        Hallo Herr Hestert
        Bei allen Herstellungsvideos die ich gesehen habe ist zu sehen, dass die Verstärkungs- Blechstreben an den Wänden eben nicht isoliert werden. Damit entstehenden Kältebrücken und Rostgefahr. Auch von einer Isolierung des Bodens ist nichts zu sehen. Bei den Herstellungsvideos anderer Hersteller kann man die Amaflex Streifen an den Streben der Wände erkennen.
        Ich sehe es ein, dass nicht jeder nach Vielbrunn wandern kann um das vor Ort zu verifizieren. Vielleicht wäre etwas mehr „Bilderservice“ für künftige Kunden hilfreich.
        Wenn man selber „nachisolieren“ möchte, muss man den ganzen Innenausbau entfernen. Die isolierung vernünftig zu machen kostet Zeit und Material. Vielleicht sollten Sie das gegen Aufpreis anbieten.
        Mit freundlichen Grüssen
        Harald Wirth

        • Klaus Hestert Autor des Beitrags

          Hallo,
          danke für die Hinweise. Wir werden gemeinsam mit Reiner (schau Dir das Video zum Adria SGX an) mal mit der Wärmebildkamera etwas aufnehmen. Allerdings ist neben der Isolierung auch die Luftzirkulation und die Feuchtigkeit im Van entscheidend. Wir arbeiten dran.
          Gruß
          Klaus